Mein Name ist Hauke Stelling, ich bin dein Kapitän auf der Reise durch das Smart Factory Universum. Auf dieser Seite erfährst du näheres über mich, meinen Werdegang und wie ich zu dem Thema Smart Factory gekommen bin.

Persönliches
Mein Zuhause ist in einem südlichen Vorort von Hamburg namens Neu Wulmstorf. Geboren und aufgewachsen bin ich einen Ort weiter, im wunderschönen Buxtehude (ja, das gibt’s wirklich). Das Ganze ist allerdings schon eine Weile her, denn geboren bin ich im Jahre 1990. Damit zähle ich zur Gen Y bzw. den Millennials. Ein Nachschlag in Wikipedia hat mir verraten, dass sich die Generation durch einen technikaffinen Lebensstil auszeichnen, Freude an der Arbeit wichtiger ist als Status und Prestige und uns die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung wichtig sind. Das kann ich so stehen lassen.
Meine OT-Zeit
Nach einem eher mäßig erfolgreichen Abitur wollte ich erstmal etwas Praktisches machen und habe eine Lehre als Mechatroniker absolviert. Während der Zeit meines Abschlusses 2013 war die Branche in einer Krise, sodass ich nicht übernommen wurde.
Daraufhin habe ich eine Stelle bei einem Maschinenbau-Unternehmen in Hamburg als Service Techniker gefunden, was sich als großartige Station herausstellt. Ich durfte mit Mitte 20 die Welt bereisen, konnte tolle interkulturelle Erfahrungen machen, habe viel gelernt und wurde auch noch dafür bezahlt. Ich denke gerne an die Zeit zurück.
Währenddessen habe ich gemerkt, dass ich mich mit nur einer Berufsausbildung für den Rest meines Lebens nicht abfinden wollte. Deswegen startete ich während meiner Auslandseinsätze mein Fernstudium zum staatlich geprüften Techniker in Mechatronik, welches ich erfolgreich und mit sehr guter Note abschloss.
Ab einer Zeit war es für Servicetechniker notwendig, sich in den Zielländern steuerlich zu registrieren. Das habe ich für mich allerdings ausgeschlossen und konnte in einer anderen Unternehmenssparte eine Stelle als Projektleiter und Automatisierungstechniker finden. Dort konnte ich meine Kenntnisse aus dem ersten Fernstudium gut auf die Probe stellen und bin immer tiefer in die Welt des Programmierens eingetaucht.
Der Weg zur IT
Das Programmieren hat mir so viel Spaß bereitet, dass ich mich für ein zweites Fernstudium entschieden habe. Ich begann einen Bachelor of Sciences in angewandter Informatik mit der Spezialisierung Data Science. Mein Weg in die Welt der IT ist gestartet.
2019 habe ich mich deswegen auch entschieden, meinen nächsten Karriereschritt in eine große Unternehmensberatung als Application Manager zu machen. In dieser Position bekam ich die Chance, innerhalb eines Fachbereichs eine Business Managed IT Einheit aufzubauen. Das Fernstudium habe ich währenddessen abgeschlossen.
Die Anwendung, welche ich betreut habe, war eine SAP-Anwendung zur Ressourcen Planung. Ich war Teil einer globalen Business Owner Group innerhalb eines SAFe-Projekts zur Weiterentwicklung der Anwendung. Eine weitere Aufgabe war die Arbeit mit den Daten der Anwendung in vielfältiger Weise. Die Spezialisierung meines Fernstudiums hat sich hier bezahlt gemacht.
IT und OT kommen zusammen
Anfang 2024 bot sich mir eine Gelegenheit, die Welten von IT und OT zu vereinen. Seitdem Leite ich eine IT/OT-Management-Einheit mit acht Mitarbeitern bei der Deutschen Bahn. Wir sind verantwortlich für die IT-Infrastruktur in einem Instandhaltungswerk und bilden quasi das Betriebssystem des Werks, in welches wir Systeme und Maschinen integrieren.
Ich habe in dem Zuge ein Projekt gestartet, in welchem wir den Zustand von Steuerungen aus nicht ortsfesten Maschinen lesen und monitoren wollen. Es soll niemand mehr zu den Maschinen gehen, um festzustellen, wie es ihr geht. Die Maschine soll es uns selbst mitteilen. Unter diesem Motto ist es mein Ziel, weitere Maschinen des Werks einzubinden und aus den gewonnenen Daten einen Mehrwert zu schaffen. Da ich überzeugt bin, auf dem Weg dahin viele wertvolle Erfahrungen zu machen, möchte ich diese gerne hierüber teilen.
Was mich antreibt
„Aber Hauke, warum machst du das? Hast du nichts Besseres in deiner Freizeit zu tun?“, fragen Sie sich vielleicht. Gute Frage, danke! Um das zu beantworten, bediene ich mich gerne an einem japanischen Konzept: Ikigai, was übersetzt so viel bedeutet, wie „das Gefühl, etwas zu haben, für das es sich lohnt, morgens aufzustehen“.

Wenn eine Sache oder eine Tätigkeit als Antwort auf alle vier Fragen passt, dann ist diese das Ikigai, also das, wofür sich der Aufwand wirklich lohnt. In meinem Fall sieht es so aus: Ich bin ein großer Fan von Fortschritt und Technologien (oberer Kreis). Außerdem bilde ich mir ein, diese schnell zu begreifen und einordnen zu können (linker Kreis). Ich schätze, dass es nicht nur in meinem Umfeld, sondern in ganz Deutschland großen Bedarf zur Digitalisierung von Produktionen gibt (rechter Kreis). Und letztlich wünsche ich mir natürlich auch, da brauche ich kein Geheimnis draus machen, dass dieser Blog und was sich daraus noch ergibt, so erfolgreich wird, dass ich mir nebenbei etwas dazu verdienen kann (unterer Kreis). Darauf arbeite ich hin, das treibt mich an.
Hobbies in der realen Welt
Es gibt natürlich nicht nur die digitale Welt für mich. Ich habe ein schönes Eigenheim, was viel Aufmerksamkeit in meiner Freizeit bekommt. Ich bin ein fleißiger Heimwerker, kümmere mich um unseren Garten und bin nicht müde, mir Ideen einfallen zu lassen, was noch alles am Haus gemacht werden muss.

Außerdem bereise ich mit meinem Anhang gerne die Welt. Strandurlaub ist allerdings nichts für uns. Es müssen möglichst spannende Orte sein, an denen es viel zu entdecken gibt (Fun Fact: Wir waren schon auf allen sieben Kontinenten). Dabei habe ich vor Kurzem das Fotografieren für mich entdeckt und hoffe, dass ich nicht zu tief in dieses teure Hobby hineingerate.


In manchen Beiträgen wird es das eine oder andere Foto zu bewundern geben, welches durch mich entstanden ist. Es gibt viele beeindruckende Regionen auf dieser Welt, an denen man denkt, man sei auf einem anderen Planeten. Die wirklich wichtige Reise zu den Planeten im Smart Factory Cosmos bleibt aber Ihnen als Leser meines Blogs bestimmt. Deswegen freue ich mich, dass Sie den Weg hierher gefunden haben. Ich wünsche viel Spaß bei der Reise.
Kontakt
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